Mit Salz im Gepäck zur Winterwanderung

Der gemeinsame Jahresauftakt der Jugend aus den Bezirken Bautzen und Dresden erfolgte am 27. Januar 2018. Eingeladen wurde zur Winterwanderung nach Löbau. Ohne Schlitten im Gepäck, aber dafür mit Salz, ging es immer mutig vorwärts – dem Löbauer Berg entgegen.

Der gemeinsame Jahresauftakt der Jugend aus den Bezirken Bautzen und Dresden erfolgte am 27. Januar 2018. Eingeladen wurde zur Winterwanderung nach Löbau. Ohne Schlitten im Gepäck, aber dafür mit Salz, ging es immer mutig vorwärts – dem Löbauer Berg entgegen.

Moment mal, Salz? Musste erst das Eis zwischen der Jugend der beiden Bezirke schmelzen? Keineswegs, denn schon bei der Anreise mit Auto und Zug begrüßten sich die 31 Wanderfreudigen herzlich.

Wofür dann das Salz? Das erfuhren die Jugendlichen, als sie am König-Friedrich-August-Turm ankamen. Dieser gusseiserne Aussichtsturm ist der einzige noch erhaltene in Europa. Die Aussicht aus 28 Metern war durch die Nebelwand leider nicht möglich. Dafür gab es eine längere Verschnaufpause.

So stellten wir uns im Kreis auf und unser Rico äußerte, dass er zum ersten Mal ein Brot gebacken hat. Und das für uns. Jeder der Jugendlichen durfte sich ein Stück nehmen und sollte die Zutaten nennen, die er schmeckt. Genannt wurden Hefe und verschiedene Samen. Allerdings fehlte eine Zutat bei der Zubereitung des Brotes und das war Salz. Dies hatte auch seinen Grund, denn der Jugend wurden einige Gedanken zum Bibelvers aus Matthäus 5, 13: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden.“ vorgetragen. Kurz zusammengefasst wollen wir als Christen aufpassen, was wir in uns tragen, wie wir uns verhalten und was wir weitergeben. Damit uns dies immer im täglichen Leben gelingt und wir daran erinnert werden, bekam jeder Jugendliche ein Säckchen Salz und den Bibelvers auf einem kleinen Zettel.

Nach der Stärkung für Leib und Seele ging es zurück zum Parkplatz. Einige Jugendliche traten die Heimreise an, andere wollten sich noch nicht trennen und so führte der Weg in die Kirche nach Löbau, wo anschließend noch Gemeinschaft gepflegt wurde.

Dankbar schauen wir auf einen gelungenen und gesegneten Tag zurück und freuen uns schon auf die nächste Begegnung. 

An dieser Stelle noch einmal der besondere Dank an das Organisationsteam!