2. Dresdner Chorwochende

Zirka 40 Sänger und Sängerinnen des Kirchenbezirkes Dresden waren der Einladung gefolgt, ein ganzes Wochenende lang miteinander zu musizieren. Vom 17.-19.10.2008 fand in unserer Kirche Dresden-Neustadt unter der Leitung des Lübecker Komponisten Carsten Borkowski das 2. Dresdner Chorwochenende statt.

Zirka 40 Sänger und Sängerinnen des Kirchenbezirkes Dresden waren der Einladung gefolgt, ein ganzes Wochenende lang miteinander zu musizieren. Vom 17.-19.10.2008 fand in unserer Kirche Dresden-Neustadt unter der Leitung des Lübecker Komponisten Carsten Borkowski das 2. Dresdner Chorwochenende statt.

Den Abschluss dieses Wochenendes bildete ein so genanntes Werkstattkonzert am Sonntagabend. Dieses Konzert sowie die Proben standen unter dem Grundgedanken:

"Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht." (Johannes 14, 27)"

Bekannte Stücke, aber auch einige eher unbekannte Kompositionen wurden erarbeitet.

Das Chorwochenende begann am Freitag mit einer ca. 3-stündigen Probe. Auch wenn alle Teilnehmer bereits einen langen Tag hinter sich gebracht hatten, wurden sie durch die frische und herzliche Art von Carsten Borkowski angesteckt.

Am Samstagmorgen ging es munter und frisch gelaunt weiter. Anregende Stimmbildungsübungen sowie eine Vielzahl von zu erlernenden neuen Tönen standen auf dem Tagesprogramm. Auch hier verstand es Bruder Borkowiski wieder, einfühlsam, mit den richtigen Worten und Beispielen, aber auch mit seinem unvergleichlichen Humor Texte und Musik den Sängerinnen und Sängern nahe zu bringen.

Ein großes Dankeschön sei an dieser Stelle auch den fleißigen Helfern gesagt, die sich um das leibliche Wohl gesorgt haben.

Am Sonntag wurden alle Stücke noch einmal gefestigt und hier und dort war noch an einem Ton zu "feilen". Am Abend wurde dann die gemeinsame Arbeit des Chorwochenendes im "Werkstattkonzert" vorgestellt.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem freudigen, tänzerischen Stück "In dir ist Freude" (G. Gastoldi). Mit den bekannten Stücken aus der neuapostolischen Liedsammlung "Durch viele große Plagen" (J.S.Bach), "So nimm denn meine Hände" (F. Silcher), aber auch dem neu gelernten "Ich bin die Auferstehung" (G. Dressler) wurde beschrieben, wie Gottes Hilfe erlebt werden kann.

Ein besonderer Höhepunkt des Werkstattkonzertes war die Orgelimprovisation mit Rezitation des Gebetes "Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens" von Franz von Assisi.

Im zweiten Teil des Konzertes wurden unter anderem die neu erlernten Lieder "Hüter Israels, behüte uns" (H. von Herzogenberg) und "Erquicke mich mit deinem Licht, op. 29/5" (A. Becker) vorgetragen.

Das Programm, welches den Grundgedanken des Chorwochenendes durch die ausgewählten Texte unterstrich, wurde durch den Vortrag von "Was frag ich nach der Welt" (H. Steinberg) und "Lobe den Herrn, meine Seele" (C. Stein) abgeschlossen.

S.B./A.B.

Fotos: