Bezirksapostel Klingler überraschend in Dresden-Lockwitz

Bezirksapostel Klingler überraschte während seines Urlaubs die Gemeinde Dresden-Lockwitz mit einem Besuch und spendete den Geschwistern Schulze aus Wolfsburg den Segen zur goldenen Hochzeit.

"Gott, unser Festtag ist gekommen.
Er sei mit allem, was er bringt,
aus deiner guten Hand genommen,
weil ohne dich kein Glück gelingt."

(GB 321)

Dieses Lied hatte Bezirksevangelist Jürgen Weise als Eingangslied ausgewählt für einen besonderen Gottesdienst am Sonntag, dem 23. September 2007 in der Gemeinde Dresden-Lockwitz: Die Geschwister Herta und Siegfried Schulze aus Wolfsburg sollten den Segen zu ihrer goldenen Hochzeit empfangen. Schwester Schulze war in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nach Dresden verzogen und wurde 1956 neuapostolisch. 1957 empfing sie mit ihrem Ehemann in der damaligen Gemeinde Dresden-Niedersedlitz durch den Evangelisten Willy Frenzel den Trausegen. Im Jahr darauf übersiedelte das jung vermählte Paar nach Wolfsburg.

Vor einiger Zeit entschloss sich Bruder Schulze, seine Frau zur goldenen Hochzeit mit einer Reise nach Dresden zu überraschen. Mit den Dresdner Brüdern vereinbarte er, seiner Frau und ihm in Lockwitz den Segen zu ihrem Ehejubiläum zu spenden - seine Gattin sollte aber davon zunächst nichts erfahren. Bis fast zuletzt gelang es, das Geheimnis zu hüten.

Am genannten Sonntag konnte es der Gemeindevorsteher, der vor der Kirchentür auf das Jubelpaar wartete, kaum fassen, als aus einem ihm unbekannten Auto Bezirksapostel Klingler stieg. Der Bezirksapostel war einige Tage im Urlaub und hatte festgestellt, dass er in der Gemeinde Dresden-Lockwitz noch nie gewesen war. Die Überraschung war nun auf seiner Seite, als er von der vorgesehenen Handlung zur goldenen Hochzeit erfuhr, zumal er die Geschwister Schulze aus der Gemeinde Wolfsburg gut kannte. Deren Freude war nun kaum zu überbieten!

Freudig bewegt sang die Gemeinde das Eingangslied "Gott, unser Festtag ist gekommen...".Der Bezirksapostel sprach u. a. von der Gemeinde als einem "Bethanien" für jeden, der Frieden sucht. Sehr berührt waren in diesem Zusammenhang jene Glaubensgeschwister, die den erwähnten Evangelisten Willy Frenzel und seine Frau Margarethe (beide sind seit fast 20 Jahren in der Ewigkeit) noch kannten. Ihr Heim war einst ein gern besuchter Ort, eine echte "Friedenshütte" für Seelen, die Frieden und Erbauung suchten.

Für die Geschwister Schulze und die Gemeinde Lockwitz wird das Erleben mit dem Bezirksapostel unvergessen bleiben. Und wir alle fragen uns wieder einmal: Wie wird uns sein, wenn der größte Festtag für die Getreuen ganz plötzlich und überraschend anbricht - der Tag der Wiederkunft des Herrn!


Erinnerungsfotos mit dem Bezirksapostel

T.H.