Musik zum Anfassen

Dass Musik auch irgendwie zum Anfassen ist, konnten die Besucher der Kindermusizierstunde in der Kirche Dresden-Neustadt erleben. Junge Musiker zeigten Gelerntes an verschiedenen Instrumenten.

Kindermusizierstunde in Dresden-Neustadt

Musik kann man anfassen? Das gibt es nicht! Musik kann man doch nur hören.Na ja ... Wenn man selbst ein Instrument in die Hand nimmt, ist Musik irgendwie auch zum Anfassen.

Die Kinder-Musizierstunde am 3. Februar 2007 in Dresden-Neustadt bot ein buntes Programm.Junge Musiker zeigten Gelerntes an Klavier, Blockflöte, Violine, Trompete … selbst ein noch sehr kleiner Kontrabass wurde gezupft. Ob solistisch oder in der Gruppe, für alle Nachwuchsmusikanten im Kirchenbezirk Dresden bestand gute Gelegenheit zum Mitmachen.

Erstaunlich war die Vielfalt der Vorträge. Vom Air für Blockflöte und Cembalo über verschiedenste Klavierstücke bis hin zum gekonnt und in Familie musizierten Eisenbahnboogie für Klavier, Gitarre, Klanghölzer und Pfeife oder dem "Drei-Generationen-Blockflötenquartett" war viel ansteckende Musizierfreude zu verspüren. Natürlich durfte auch das Orff-Instrumentarium nicht fehlen. Leider zu kurz geriet dessen Vorstellung in der Fülle des Programms . Die Geschichte vom kleinen Bären, der - auf der Suche nach Süßigkeiten - im Wald vielen Tieren gegegnete, war vom Cello und Sprecher zu hören.

Organisiert und moderiert von Christa Falk fand dieser Nachmittag nach Prokofjews "Peter und der Wolf" (vorgetragen von Musikern des Bezirksorchesters) mit einem gemeinsamen Gesang aus dem neuen Kinderliederbuch einen guten Schlusssatz: "Sing mit mir ein Halleluja". Also, Musik kann man anfassen und begreifen - durch Hören, Entdecken, Probieren und Üben ... Diese Kinder-Musizierstunde lässt hoffen, dass unsere jungen Talente "am Ton" bleiben und in Ihren Gemeinden auch musikalisch eine Heimat finden.

M.D.