Nass, aber schön - gemeinsames Zeltwochenende in Geyer

Jugendliche aus den Gemeinden Aue, Radeberg, Radebeul und Ruhla trafen sich zu einem gemeinsamen Zeltwochenende an den Geyerischen Teichen bei Aue.

Am Freitag, 11. Juni 2004 trafen sich rund 50 Jugendliche aus den Gemeinden Aue, Radeberg, Radebeul und Ruhla zu einem gemeinsamen Zeltwochenende an den Geyerischen Teichen bei Aue.

Auf dem Zeltplatz entstand eine kleine "NAK-TOWN". Die Stadtbewohner mussten schon am ersten Abend besonders starken Regenfällen Widerstand leisten und einige Zelte kapitulierten bald. Die Bewohner dieser Zelte wurden umquartiert und fanden Unterschlupf im großen 10x6m-Frühstücks-Abendbrot-Aufenthalts-Zelt. Großes Dankeschön an Ralf Tlustek! Ein paar ganz Harte genehmigten sich noch zu später Stunde ein Mitternachtsbad im nahe gelegenen See.

Nach mehr oder weniger ausgedehntem Schlaf ging es am Samstag nach dem Frühstück auf eine rund 4-stündige Wanderung durch die Greifensteiner Wälder. Es ging vorbei an einer Skisprungschanze, verschiedenen interessanten Bergstollen, einem Naturtheater und schließlich an den Greifensteinen. Während dieser Tour regnete es mal nicht und es schien sogar ein bisschen Sonne. Doch nach der Rückkehr zum Zeltplatz ging’s schon wieder los - Platzregen, wie er im Buche steht. Aber pünktlich zum abendlichen Grillen war das Wasser wieder "abgestellt" und so wurde es noch ein sehr schöner Abend. Die Nacht war sternenklar und … trocken!! Aber dafür lagen dann die Temperaturen um die 6°C. Doch das konnte jetzt niemand mehr abschrecken. Nach dem sehr wechselhaften Wetter waren alle ganz schön abgehärtet.

Den Gottesdienst am Sonntag erlebten alle in der Gemeinde Aue, wo die Jugendlichen sehr herzlich begrüßt und aufgenommen wurden. Anschließend gab es noch Steaks und Würstchen, bevor man wieder zum Zeltplatz aufbrach und alles abbaute. Am Nachmittag ging’s dann wieder zurück nach Hause. Wenn auch ein nasses, war es doch trotzdem ein sehr schönes und gelungenes Wochenende und eine schöne Möglichkeit, mit vielen Jugendlichen Gemeinschaft zu pflegen und Kontakte zu knüpfen. Am Ende waren sich alle einig: Das machen wir mal wieder!

C.G./T.W.

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