Gemeinsames Rodelvergnügen

Jugendliche der Gemeinden Freiberg, Naunhof, Wurzen und Grimma hatten gemeinsam viel Spaß im Schnee, entdeckten aber auch im gegenseitigen Austausch ihr Verbundensein als Glaubensgeschwister und erinnerten sich gern an den Europa-Jugendtag.

Am Samstag, dem 27. Februar erwarteten wir freudig eine Gruppe von 17 Jugendlichen und Junggebliebenen aus Naunhof, Wurzen und Grimma. Auch wenn letztendlich nur zwölf bei uns ankamen, so hießen wir sie trotzdem in unserer schönen Stadt Freiberg herzlich willkommen.

Am Vormittag fanden sich erst einmal alle in unserer Kirche ein. Dort sahen wir uns zur Nachbereitung des EJT 2009 ein Video an, das viele Erinnerungen an die tolle Zeit in Düsseldorf weckte. Darin ging es um "Unity" - die Einheit, welche beim Europa-Jugendtag nur allzu deutlich spürbar gewesen ist. Als wir uns anschließend über unsere eigenen Eindrücke austauschten, waren alle der gleichen Meinung: Dieses Erlebnis wird wohl noch lange in unseren Herzen nachwirken und uns daran erinnern, dass es tausende von Jugendlichen auf der ganzen Welt gibt, die nach dem gleichen Ziel streben wie wir. Keiner von uns wird je vergessen, wie schön es ist, zu wissen, dass man niemals allein ist. Nach der Präsentation machten wir uns noch schnell alle miteinander bekannt, bevor wir gemeinsam aufbrachen.

Mit einem Schlitten oder ähnlich geeigneten Gefährten für einen jeden im Kofferraum fuhren wir - sieben Freiberger und zwölf aus den drei Gemeinden - nach Holzhau. Dort suchten - und fanden wir schließlich auch - den richtigen Hang.

Nachdem wir unter größten Anstrengungen den "Berg" erklommen hatten, stellten wir bald fest, dass auch die Abfahrt nicht problemlos funktionierte. Unsere Schlitten wollten uns einfach nicht über den Schnee nach unten tragen, weil dieser ständig unter uns nachgab. Da halfen auch die tollsten Rodelvarianten nichts, wir suchten uns eine andere Stelle und entdeckten schließlich die optimale Rodelbahn.

Nachdem wir einem netten Schneemobilfahrer begegnet waren, war auch der sonst so mühsame Aufstieg mehr Vergnügen als Anstrengung. So hielten wir es doch noch eine ganze Weile aus und hatten jede Menge Spaß, bis wir beschlossen, unseren knurrenden Mägen und den teilweise vor Kälte beinahe tauben Füßen nachzugeben und uns eine Stärkung zu gönnen.

Also kehrten wir zu den Autos zurück, bekamen jeder einen dampfenden Becher Tee und genehmigten uns einen kleinen Imbiss auf dem Parkplatz. Als endlich auch der Freiberger Vorsteher und seine Frau von einer Skitour zurückkehrten, machten wir uns auf den Rückweg zur Kirche in Freiberg.

Dort bauten wir aus den Speisen und Getränken, welche schon am Morgen von einigen aus unserem Kreis mitgebracht worden waren, ein kleines Buffet auf. Derart gut versorgt ließ es sich auch gemütlich unterhalten. So erfuhren wir ein wenig mehr von unseren Besuchern - sie natürlich auch von uns - und beschlossen, uns so bald als möglich wiederzusehen.

Auch wenn der schöne Tag leider vorbei war - die Verbindung zwischen uns wird sicher noch einige Zeit bestehen bleiben. Denn an diesem Tag sind wir ein kleines Stückchen zusammen gewachsen - zu einem kleinen Stückchen "Unity".

S.J.

Fotos vom Treffen: