Gemeinsam stark

Dieses Motto konnten die Kinder der Kirchenbezirke Dresden und Bautzen beim gemeinsamen Kindertagswochenende in der Sächsischen Schweiz in die Tat umsetzen.

Am Samstag wurden den Kindern zahlreiche Möglichkeiten geboten, sich kennenzulernen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Auf dem ganzen Gelände der E.R.N.A., einem ehemaligen Kinderferienlager, war etwas los. Es konnte zusammen gebastelt, gemalt und gespielt werden. Ein zünftiges Fußballturnier durfte dabei nicht fehlen. Besondere Höhepunkte für die Kinder waren das Reiten und die Rennstrecke mit ferngesteuerten Modellautos. Bei einer gemeinsamen Schatzsuche, dem Geocaching, konnten die Kinder außerdem ihren Teamgeist unter Beweis stellen.

Am Abend konnten die Kinder erfahren, dass es mit vereinten Kräften sogar möglich ist, ein fast 2 Tonnen schweres Fahrzeug bergauf zu ziehen.

Nach dem Abendessen saßen die Kinder noch zusammen am Lagerfeuer, sangen Lieder und konnten Knüppelkuchen backen.

Am Sonntag trafen sich alle Kinder, die übernachtet hatten, zum gemeinsamen Kindergottesdienst. Der Altar im Gottesdienstraum war zuvor von vielen Kindern gemeinsam geschmückt worden. Der Kindergottesdienst wurde von Bezirksevangelist Jürgen Weise (Kirchenbezirk Dresden) durchgeführt. Er legte dem Gottesdienst das Bibelwort Prediger 4, 9.10 und 12 zugrunde:

"So ist's ja besser zu zweien als allein; denn sie haben guten Lohn für ihre Mühe. Fällt einer von ihnen, so hilft ihm sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist, wenn er fällt! Dann ist kein anderer da, der ihm aufhilft. Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei."

In seiner Predigt zeigte der Bezirksevangelist einige Beispiele aus der Heiligen Schrift auf, bei denen Freunde gemeinsam stark waren. Die drei Männer im Feuerofen waren Freunde. Aber auch David war ein Freund Gottes, als er gegen Goliath kämpfte. Der Bezirksevangelist wies darauf hin, dass Gott und sein Sohn Jesus auch unsere Freunde sind.

Im Mitdienen ging Bezirksältester Martin Jähne (Kirchenbezirk Bautzen) darauf ein, dass es nicht immer der Stärkste ist, auf den es ankommt. Er verglich das mit dem Motiv des Kindertags-T-Shirts. Darauf war das Märchen von der Rübe abgebildet. Weder Großvater noch Großmutter konnten die Rübe aus dem Boden ziehen, erst als zum Schluss Hund, Katze und Maus mitzogen, konnte es geschafft werden.

Dank der gemeinsamen Hilfe vieler Geschwister und der Unterstützung durch NAK-karitativ konnte dieses Gemeinschaftserlebnis ermöglicht werden.

A.B.