Jugendgottesdienst mit Konfirmandenabschluss

Nur durch den Glauben kann man erkennen, dass Jesus Christus Gottes Sohn und Erlöser ist. So lautete die Botschaft für den gemeinsamen Jugendgottesdienst mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden des Kirchenbezirkes Dresden.

Bezirksältester Detlef Hartlapp predigte mit dem Bibelwort Johannes 20, 30.31:

„Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen“

Der Bezirksälteste begrüßte die Jugendlichen und die Konfirmanden mit ihren Eltern sowie die Konfirmandenlehrer. Zu Beginn seiner Predigt ging er auf die Spurensuche ein. Vorausgegangen war, dass im Mittelgang des Kirchensaals Fußspuren abgebildet wurden nach der Geschichte „Spuren im Sand“. Der Bezirksälteste ermunterte die Jugendlichen, auch im Glauben einmal auf Spurensuche zu gehen.

Im Mitdienen erwähnte Hirte Böhme ein Beispiel aus seiner Kinderzeit. Die Familie hatte im Zoo Enten beobachtet, und sein Bruder hatte laut gesagt: „Die Enten können auf dem Wasser laufen, so, wie es damals auch Jesus tat.“ In Wirklichkeit waren die Enten auf Steinen unter dem Wasser gelaufen. Jesus aber hatte ein Zeichen getan.

Evangelist Hartwig, der ebenfalls zum Mitdienen gerufen wurde, berichtete von seiner Armeezeit. Er hatte damals inständig gebetet, ja sogar mit Gott „diskutiert“, dass diese Zeit an ihm vorübergehen möge, doch Gott ließ es zu. Im Nachgang, so berichtete Evangelist Hartwig weiter, stärkte diese innige Verbindung sein Verhältnis zu Gott und er empfahl der Jugend, in das Gebet zu gehen und das Herz aufzutun.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand der Konfirmandenabschluss statt. Diakon Rögner als Bezirkskinderbeauftragter machte einen kurzen Abriss zu den durchlaufenen Lektionen im Konfirmandenunterricht und wünschte den Konfirmandinnen und Konfirmanden eine schöne Zeit in der Jugend.

Die Staffelübergabe erfolgte an den Diakon Schäfer, den Bezirksjugendbetreuer, der nun die Konfirmandinnen und Konfirmanden im Kreis der Jugend begrüßte und mit der Geschichte „Spuren im Sand“ auf den Weg hindeutete, der nun vor ihnen liegt. Es werden viele Entscheidungen im Jugendalter zu treffen sein, und nicht jede Entscheidung wird einfach werden. Aber es ist schön, wenn man weiß, dass Gott uns immer begleiten wird und auch in schwierigen Zeiten trägt.

Mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde wurden die Konfirmanden durch Diakon Rögner vorgestellt und im Kreis der Jugend aufgenommen.

Anschließend gab es die Möglichkeit, sich beim Brunch zu stärken und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

Wir wünschen allen viel Glaubensfreudigkeit und einen unvergesslichen Konfirmationstag.

T.S.