Jubilate!

Nicht nur die Natur und die Vögel erwachen im Frühling und preisen mit ihrer Schönheit und ihrem Gesang die vollkommene, göttliche Schöpfung.

Auch der Kammerchor der Neuapsotolischen Kirche - VOCADEO Dresden - hat im Mai in drei Konzerten mit dem Titel „Jubilate!“ zur Ehre Gottes gesungen und musiziert. Nach einem intensiven Probensamstag Ende April in der Neuapostolischen Kirche in Meißen präsentierte der Chor am 01. Mai 2016 in der katholischen Pfarrgemeinde St. Laurentius in Radeberg sein aktuelles Programm. Am 22. Mai durfte der Chor mit Ausschnitten aus seinem Programm den Gottesdienst in der evangelisch-lutherischen Kirche zu Döbeln stimmungsvoll umrahmen, um schließlich am frühen Abend des selben Tages in der Neuapostolischen Kirche in Chemnitz das Konzert ein drittes Mal vorzutragen. Es erklangen bekannte Titel wie „Es ist erschienen“, eine Motette für fünfstimmigen gemischten Chor von Heinrich Schütz, das „Te Deum“ für gemischten Chor und Solisten von Felix Mendelssohn-Bartholdy oder auch dessen Vertonung des 100. Psalms „Jauchzet dem Herrn alle Welt“. Darüber hinaus bekam der Zuhörer auch eher unbekannte, aber sehr reizvolle Werke geboten. Otto Nicolai, der bei vielen durch seine Oper „Die lustigen Weiber von Windsor“ bekannt sein dürfte, schrieb als Zeitgenosse Mendelssohn-Bartholdys das Chorwerk „Der Herr ist König“ für Chor und Sopran-Solo, welches durch seine farben- und kontrastreiche Tonsprache und das schwungvolle Solo „Zion höret es“ einen eindrucksvollen Höhepunkt in den Konzerten setzte. Kleinere Stücke, wie die Vertonung des Gregorianischen Chorals „Ubi caritas“ von Ola Gjeilo oder das „Laudate“ des schwedischen Komponisten Knut Nysted, rundeten die Vorträge mit sphärischen bis hymnischen Klängen auf besondere Weise ab. Unter dem Titel „Vocadeo and friends“ wurden die Konzerte in Radeberg und Chemnitz durch Orgelmusik und einem Trio (Querflöte, Violine, Klavier) sowie Vorträgen eines Streichquartetts und eine jungen Pianistin auf harmonische Art bereichert und ergänzt. Es erklangen unter anderem Werke von Bach, Pachelbel , Händel und Rachmaninov. Die gesammelten Gelder aus Kollekten und Spendentöpfen kommen erneut dem Projekt „NEPALHOSPITAL“ zugute, für das sich der Chor seit dem letzten Jahr besonders engagiert.